Sie fährt auch dieses Jahr wieder. Bis zum 23. Dezember kann man auf der Altstadtrunde mit der Münchner ChristkindlTram von Hektik und Trubel der Adventszeit für eine knappe halbe Stunde abschalten.
Und nicht nur Kinder gehören zu den Fahrgästen …
Verfasst von woodpeckar am Montag, 30. November 2009
Sie fährt auch dieses Jahr wieder. Bis zum 23. Dezember kann man auf der Altstadtrunde mit der Münchner ChristkindlTram von Hektik und Trubel der Adventszeit für eine knappe halbe Stunde abschalten.
Und nicht nur Kinder gehören zu den Fahrgästen …
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Verfasst von woodpeckar am Sonntag, 29. November 2009
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Verfasst von woodpeckar am Sonntag, 29. November 2009
Im Rahmen des Ausbaus der Bahnlinie zwischen München und Augsburg sind die Gleisanlagen um Mammendorf zur Großbaustelle geworden.
Gleis 6, vorher auch von den Regionalzügen in Richtung München benutzt, wurde abgeschnitten und mit einem Prellbock versehen. Über den Steg im Hintergrund erreichen die Fahrgäste den Behelfsbahnsteig 2, von dem nun die Regionalzüge in Richtung München fahren.
Auch weiter in Richtung Mammendorf wird die Sanierung der alten Gleisanlagen vorbereitet.
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Verfasst von woodpeckar am Donnerstag, 12. November 2009
Der Ausbau der Bahnstrecke München-Augsburg schreitet voran. Schon seit geraumer Zeit wurde der Bahnverkehr in Richtung Augsburg zwischen Olching und Maisach auf dem künftigen Fernverkehrsgleis geführt.
Am Wochenende 6.-8.11.2009 sollte nun ein weiterer großer Schritt erfolgen. Zwischen Haspelmoor und Olching sollten beide Richtungen auf die neuen Gleise verlegt werden. In meinem Heimatbahnhof Mammendorf waren an den neuen Gleisen 1 und 2 auch hölzerne Behelfsbahnsteige errichtet worden. Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass der alte Bahnsteig am ebenso alten Gleis 1 optisch und zweckmäßig durch die stylischen Behelfsbahnsteige weit übertroffen wird. Ab Montag sollte also ein neuer Weg zum Ziel führen, die alten Gleise erfahren im Rahmen des Ausbaus eine Grundsanierung.
Montag früh zeigte sich der Bahnhof Mammendorf ungewöhnlich wenig betriebsam. Einige Güterzüge, Personenzüge und Nachtlinien sind um diese Zeit neben der S-Bahn unterwegs – aber es herrschte tiefste Ruhe. Nachdem „mein“ Regionalzug nach München auch nicht auf der Abfahrtstafel erschien, entschied ich mich spontan dafür, die Alternative S-Bahn zu benutzen. Trotz Stellwerkstörung auf der Stammstrecke, einem kurzen Notarzteinsatz in Laim und den damit einhergehenden Verzögerungen erwies sich dies als richtige Entscheidung.
Ein ähnliches Bild bot sich am Dienstag an, wieder nahm ich – diesmal ungestört – die S-Bahn nach München.
Die Bauarbeiten am Wochenende waren leider nicht ganz zeitgerecht fertig geworden, der Zugverkehr konnte erst später seinen Betrieb aufnehmen und auch am Dienstag musste noch eimal an der Oberleitung gearbeitet werden.
Am Mittwoch Morgen sagte mir trotz der fehlender Anzeige mein Bauchgefühl: Heute fährt der Regionalzug. So suchte ich mir mein Warteplätzchen auf dem funkelnagelneuen Behelfsbahnsteig um den Zug zu erwarten. Einige unverzagte und von den Vortagen noch nicht ganz frustrierte Pendler schlossen sich an.
Tatsächlich fuhr beinahe pünktlich der Regionalzug ein und wir konnten uns auf neuen (Schienen-)Pfaden auf den Weg nach München machen.
Und wer meint, Pendler mit langjährigen Bahnerfahrungen seien nicht mehr begeisterungsfähig, der irrt.
Dieser Zug am Mittwoch Morgen wurde von den Wartenden mit Standing Ovations – mangels Sitzgelegenheiten am Bahnsteig - also wirklich spontanem und echtem Applaus begrüßt!
So laut, dass die Lautsprecherdurchsage und beinahe die Zuggeräusche übertönt wurden.
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Verfasst von woodpeckar am Montag, 5. Oktober 2009
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Verfasst von woodpeckar am Sonntag, 27. September 2009
Ein Mann im Rock. Zwar keine negativen Gedanken, aber zumindest die still gedachte Frage „Was soll das denn werden?“ hätte vor einigen Jahren der Blick auf einen rocktragenden Mann bei mir bewirkt. Auch die Feststellung „Der hat aber Mut.“ wäre ein möglicher Gedanke gewesen.
Wenn es sich bei dem Männerrock nicht um einen schottischen Kilt gehandelt hätte, wäre auch ohne negative Einschätzung der Rocktragende von mir mit zumindest einer gewissen, zweifelnden Zurückhaltung bedacht worden.
Bei Menschen, die man in einem Internetforum kennenlernt, ist der erste Eindruck eher dadurch begründet was der Andere als Forenbeitrag einbringt (und auch wie er es macht), als durch die optische Wahrnehmung im realen Leben. Irgendwann stellte ich fest, dass ein solchermaßen mit positiver Wertschätzung bedachter Forenuser, Fotograf und Blogger ein bekennender Rockträger ist, und damit wurde mir das Thema Männerrock bewusst.
Mittlerweile sind Röcke an Männerbeinen für mich nichts außergewöhnliches mehr, und es passiert sogar, dass ich erst beim zweiten, dritten oder gar vierten Blick wahrnehme, dass der Entgegenkommende Rock trägt.
Männer dürfen alles tragen – außer Röcke. Als eine der wenigen modischen Revolutionen lässt der selbstbewusste Mann mit Rock auf sich warten. Warum?
stellt Luise Strothmann in einem Artikel der taz zu rocktragenden Männern fragend fest. Es liegt an den Männern, diese Revolution (Wäre es denn eine?) zu starten.
Sollte ich selbst auf den Gedanken kommen, Röcke in mein Outfit einzubinden (da ich häufiger gegen den Strom schwimme, ist das nicht vollkommen undenkbar), weiß ich zumindest einen erfahrenen Berater.
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Verfasst von woodpeckar am Donnerstag, 24. September 2009
An Park&Ride-Parkplätzen findet man in regelmäßigen Abständen an den dort abgestellten Fahrzeugen die Visitenkarte eines angeblich am Ankauf des Fahrzeugs Interessierten.
Auch der Parkplatz, auf dem ich mein derzeitiges (Ersatz-)Fahrzeug abstelle, um den Rest des Wegs zur Arbeit mit „den Öffentlichen“ zu bewältigen, war vor ein paar Tagen wieder einmal das Betätigungsfeld einer solchen Verteilaktion.
Ich könnte mir jetzt darüber Gedanken machen, dass mein Gefährt keine Visitenkarte abbekommen hat. Um ganz sicher zu gehen, habe ich sogar die Umgebung abgesucht, ob sie vielleicht runtergefallen sein könnte.
Es war aber wirklich keine da!
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Verfasst von woodpeckar am Samstag, 1. August 2009
Zum Tag der offenen Tür im bayerischen Staatsministerium des Innern am Odeonsplatz erschien ich heute schon einige Zeit vor der Eröffnung um 11:00 Uhr. Der Vorteil war, einige ausgestellte Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr ohne Publikum ablichten zu können. Zudem interessiert mich die meist gesteigerte Hektik bei solchen Veranstaltungen kurz vor dem Pubnlikumsansturm.
Des Weiteren konnte ich die offizielle Öffnungserklärung des Bayerischen Innenministers fast hautnah erleben. Und nachdem sich Staatsminister Joachim Herrmann nach seiner gelungenen (und/weil kurzen) Eröffnungsansprache auf einen Rundgang durch die Ausstellung im Freigelände begab, stand er nicht nur der Presse, sondern auch mir für ein Bild auf einem Polizeimotorrad zu Verfügung. Auf das Pappdouble konnte ich also verzichten.
Da zu dieser Zeit noch fast kein Publikum sondern mehr Aktive sich vor dem Gebäude aufhielten, wäre ich bei der Begrüßung einiger Feuerwehrler von außerhalb fast noch zu einem Handschlag durch den Staatsminister gekommen.
Von da an versuchte ich meinen Rundgang räumlich vom ministeriellen Auftreten zu trennen, es waren einfach zu viele Kameras in des Ministers Nähe …
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Verfasst von woodpeckar am Sonntag, 28. Juni 2009
Wenn man auf den Aussichtsberg der bayerischen Alpen schlechthin, den Wendelstein, fahren möchte, fördert schönes Wetter und klare Fernsicht den Genuß des Panoramas nicht unerheblich.
Die Sonderfahrten der IGS mit dem historischen S-Bahnzug ET 420 001 sind einer längeren Planung unterworfen, das „richtige“ Wetter wird nicht automatisch zum Bestandteil des Fahrplans.
Auf den ersten Blick hatten wir bei der gestrigen Fahrt nach Brannenburg mit Anschluss an die Zahnradbahn auf den Wendelstein nicht das geeignete Wetter.
Wenn man aber zwischendurch von der Aussichtsplattform des Wendelsteinhauses die übers Tal ziehenden Wolkenfetzen von oben betrachten kann, oder inmitten von Nebel und Dunst einen klaren Tunnelblick zur Wendelsteinkirche erhaschen kann, dann wird der Ausflug dennoch zum Ereignis. 
Noch nie davor hatte ich selbst erlebt wie innerhalb Sekunden eine undurchsichtige Nebelwand verschwindet oder die Umgebung ebenso plötzlich in ein nicht zu durchdringendes Grau gehüllt ist.
Die gute Stimmung der Teilnehmer blieb auf der Hin- und Rückfahrt ungetrübt. Hier tragen immer wieder die Vereinsmitglieder, die in ihrer Freizeit die Fahrgäste der Sonderfahrten betreuen, einen großen Anteil.
Stets freundlich, mit viel Humor und nicht weniger Engagement ausgestattet sind sie ein Erkennungsmerkmal der Exkursionen mit dem Olympia-Triebzug von 1969.
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Verfasst von woodpeckar am Sonntag, 17. Mai 2009
Schon im Februar hatte mir mein Chef einen Tipp für die Ausstellung von William Egglestone im Haus der Kunst gegeben. Wissend, dass die Ausstellung noch bis 17.05.2009 dauert, schob ich den geplanten Kulturgenuss immer wieder vor mir her. Und das trotz der freundlichen Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr.
Heute, also am letzten Tag, habe ich den Besuch endlich geschafft. Erstaunlich, dass an einem Sonntagvormittag so viele Interessierte in die großzügig gestalteten Räume fanden.
Die Visite hat sich auf alle Fälle gelohnt. Ungewöhnliche Motive aus ungewöhnlichem Blickwinkel und brilliante Farben der Dye-Transfer-Prints sorgen beim Amateur durchaus für Inspiration.
So manches Motiv lässt schmunzeln, besonders wenn der makellose Schein des Motivs von der abgebildeten Wirklichkeit abweicht.
Und besonders bei den in Graceland entstandenen farbenprächtigen Aufnahmen mit ungeahnter Detailfülle fragt sich der Amateur sehr oft: „Wie hat er das bloß gemacht?“.
Für mich war unter anderem auffällig, dass in mehreren Ausstellungsstücken Waffen das Hauptmotiv waren oder es im Hintergrund ergänzten. In Beschreibungen von Egglestones Werken findet dies aber keine besondere Erwähnung. Seiner Darstellung des Alltäglichen bleibt er somit treu.
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