In ländlichen Regionen ist es allgemein üblich, dass Fahrgäste, die einen der Regionalbusse betreten oder verlassen, grüßen und das Fahrpersonal ebenso grüßt. Ganz besonders natürlich, wenn man häufiger oder gar regelmäßig diese Verkehrsmittel nutzt – aber eben nicht nur dann.
In der Großstadt ist der Gruß in aller Regel selten zu hören und setzt meist voraus, dass sich die beteiligten Fahrgäste und Fahrer zumindest vom häufigen Sehen kennen. Um so mehr schätze ich es, dass auf der Linie 118 - dem Schienenersatzverkehr für die Linie 19 und 18 zwischen Hauptbahnhof und Gondrellplatz - diese nette und freundliche Geste auch ohne die Bedingung “den kenne ich” gepflegt wird.
Insbesondere der Fahrer von heute morgen hat auf eine so eine freundliche und gleichwohl verbindliche Art seine zusteigenden Fahrgäste angelächelt und begrüßt, dass sich – zumindest während ich mitgefahren bin – kein Fahrgast einer Erwiderung des Grußes entziehen wollte.
Ein klitzekleines Stück Freundlichkeit kann zu einem wundervollen Start in den Tag werden.









